12.04.2013

Shoppen macht (nicht immer) glücklich!

Shoppen ist nicht gleich shoppen - je nach Warengruppe und Händler macht es den Shoppern mehr Spaß einzukaufen oder eben weniger. Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage (n=1.000) bei Haushalt führenden Personen hat die Forschungsgruppe g/d/p untersucht, inwieweit Shoppen glücklich macht.

So bestätigen 41% der Befragten ein Glücksgefühl beim Shoppen, wobei Frauen (44%) und vor allem Jüngere (52%) mehr Spaß beim Einkaufen empfinden. Dies zeigt sich auch in den Warengruppen, bei denen das Einkaufen mit der meisten Freude verbunden ist: Mode & Bekleidung liegt hier weit vorne (74%), auf Platz 2 folgt jedoch mit Lebensmitteln eine eher unerwartete Warengruppe (23%).

Der Lebensmittel-Einkauf scheint dabei ein zweischneidiges Schwert zu sein, da er für 29% aller Befragten zu den Einkäufen zählt, die gerade keinen Spaß machen (Mode & Bekleidung folgt hier auf Platz 2 mit 16%). Die positiven Emotionen werden bei den Glücks-Shoppern vor allem durch Freude am Kochen/Essen und das Interesse am Ausprobieren hervorgerufen. Diejenigen, die mit dem Lebensmittel-Einkauf eher negative Emotionen verbinden, empfinden diesen Einkauf als notwendiges Übel und sind gelangweilt von der Routine und Wiederholung.

Gefragt nach konkreten Händlern liegen Bekleidungsketten wie Esprit und H&M (je 11%) beim "Spaßfaktor" für die Befragten, die das Shoppen glücklich macht, erwartungsgemäß vorne. Aggregiert nach Vertriebsschienen schafft es hinter Mode & Bekleidungsgeschäften (zusammengefasst von 42% Glücks-Shoppern genannt) der Lebensmitteleinzelhandel auf Platz 2 (35%). Und auf Platz 3 schafft der Internet-Handel es für 13% der Befragten, sie glücklich zu machen. Am wenigsten mit Spaß verbunden wird der Einkauf bei Aldi. Auf diesen Händler beziehen sich 9% derjenigen, die keinen Spaß beim Einkauf verspüren.

 

Ansprechpartner:

Christa Braaß, Research Director
Dr. Benedikt Bartmann, Senior Research Consultant